Minderjähriger Afghane in Abschiebehaft

Ein minderjähriger Afghane  ist in Abschiebehaft Büren in Isolierhaft weggesperrt. Er  hat eine Freundin in Deutschland, einen Ausbildungsplatz und ist werdender Vater. Die Ausländerbehörde Hochsauerlandkreis setzt offenbar alles daran, die Familie zu zerstören: Nach einem Suizidversuch in Isolationshaft wurde er entlassen, da er offenbar haftunfähig war. Ein Tag nach der Entlassung wurde er wieder in Abschiebehaft genommen. (Link zur PM)

Kollektivstrafe nach Fluchtversuch

Kollektivstrafe nach Fluchtversuch

Pressemitteilung des Vereins „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.“

Büren – Wie Gefangene der Abschiebehaft in Büren berichteten, haben am 6.7.2018 zwei Gefangene versucht zu fliehen. Die Anstaltsleitung verhängte als Kollektivstrafe den Einschluss aller Gefangenen, woraufhin 30 Gefangene einen Hungerstreik beschlossen. „Kollektivstrafe nach Fluchtversuch“ weiterlesen

Suizid in Abschiebehaft Büren – Nähere Informationen

Am 04.06.2018 hat sich ein 41-jähriger Georgier in Abschiebehaft in Büren erhängt.

Es liegen nun nähere Informationen vor (NW, 9.6.2018):
Der Verstorbene befand sich durchgängig in Isolationshaft. Er war psychisch so schwer erkrankt, dass alle 15 Minuten überwacht werden musste, ob er noch lebt. Ferner lag ein Gutachten zur Reiseunfähigkeit vor, das aber von einem zweiten Gutachten des Gesundheitsamtes revidiert wurde.

8.6.18 Mahnwache 18:30 Uhr vor der UfA Büren

Aufruf vom Verein Hilfe für Menschen in Abschiebehaft:

Anfang Juni 2018 hat sich ein 41-jähriger Georgier in
Abschiebehaft in Büren erhängt. Am Freitag, den 8.9.2018 findet ab 18:30 Uhr
eine Mahnwache vor der Abschiebehaftanstalt Büren statt.

Pressemitteilung des Vereins.

 

Aufruf aus Paderborn:

Wir rufen  zur Unterstützung der Mahnwache vor der Einrichtung auf,
um dem Verstorbenen zu gedenken und um die unmenschlichen Mechanismen der Abschiebehaft und die sich verschlimmernden Bedingungen der Haftanstalt anzuprangern.

Wir starten um 18:00 Uhr an der Aldegrevestraße, Paderborn, die
Mahnwache wird um 18:30 Uhr in Büren-Stöckerbusch beginnen.

Kannst du eine Mitfahrgelegenheit von Paderborn nach Büren anbieten?
Rückfragen und Antworten an paderbewebi@gmail.com

Suizid in Abschiebehaft Büren – Mahnwache am 8.6.2018

Anfang Juni 2018 hat sich ein 41-jähriger Georgier in der Abschiebehaftanstalt Büren das Leben genommen.
Der Verein „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft“ ruft zu einer Mahnwache am 8.6.2018 vor der UfA Büren auf,  um dem Verstorbenen zu gedenken. Und die Mechanismen der Abschiebehaft sowie die unmenschlichen Bedingungen in Büren anzuprangern.

Freitag 8.6.2018
18:00 Uhr – gemeinsame Abfahrt am Kreishaus, Aldegrevestraße Paderborn
18:30 Uhr – Mahnwache in Büren-Stöckerbusch, vor der Abschiebehaftanstalt

Hier die Pressemitteilung des Vereins.

 

Fixierung in Isolationshaft und Stand des Ermittlungsverfahrens gegen stellvertretende Leiterin der UfA Büren

Bericht in der NW vom 03.05.2018

In der Abschiebehaftanstalt Büren soll ein Inhaftierter nackt in Isolierhaft fixiert worden sein. Die Bezirksregierung räumt ein, dass Isolationshaft in Büren regelmäßig zur Anwendung kommt und auch Menschen in Isolierzellen an Händen , Füßen und Bauch kurzzeitig fixiert werden.

Gegen die stellvertrende Leiterin läuft ein Ermittlungsverfahren.