8.6.18 Mahnwache 18:30 Uhr vor der UfA Büren

Aufruf vom Verein Hilfe für Menschen in Abschiebehaft:

Anfang Juni 2018 hat sich ein 41-jähriger Georgier in
Abschiebehaft in Büren erhängt. Am Freitag, den 8.9.2018 findet ab 18:30 Uhr
eine Mahnwache vor der Abschiebehaftanstalt Büren statt.

Pressemitteilung des Vereins.

 

Aufruf aus Paderborn:

Wir rufen  zur Unterstützung der Mahnwache vor der Einrichtung auf,
um dem Verstorbenen zu gedenken und um die unmenschlichen Mechanismen der Abschiebehaft und die sich verschlimmernden Bedingungen der Haftanstalt anzuprangern.

Wir starten um 18:00 Uhr an der Aldegrevestraße, Paderborn, die
Mahnwache wird um 18:30 Uhr in Büren-Stöckerbusch beginnen.

Kannst du eine Mitfahrgelegenheit von Paderborn nach Büren anbieten?
Rückfragen und Antworten an paderbewebi@gmail.com

Suizid in Abschiebehaft Büren – Mahnwache am 8.6.2018

Anfang Juni 2018 hat sich ein 41-jähriger Georgier in der Abschiebehaftanstalt Büren das Leben genommen.
Der Verein “Hilfe für Menschen in Abschiebehaft” ruft zu einer Mahnwache am 8.6.2018 vor der UfA Büren auf,  um dem Verstorbenen zu gedenken. Und die Mechanismen der Abschiebehaft sowie die unmenschlichen Bedingungen in Büren anzuprangern.

Freitag 8.6.2018
18:00 Uhr – gemeinsame Abfahrt am Kreishaus, Aldegrevestraße Paderborn
18:30 Uhr – Mahnwache in Büren-Stöckerbusch, vor der Abschiebehaftanstalt

Hier die Pressemitteilung des Vereins.

 

29.6.18 Infoveranstaltung “100 Jahre Abschiebungshaft” in Bochum

Anlässlich der traurigen Jubiläen über 100 Jahre Abschiebungspraxis und -haft in Deutschland, laden Initiativen aus Bochum und Umgebung, die sich in der Kampagnengruppe „ AG NRW gegen Abschiebung!“ vernetzt haben, zu einer Informationsveranstaltung ein. Referent*innen sind u.a. Frank Gockel vom Verein „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.” sowie geflüchtete Zeitzeugen, die uns einen authentischen Einblick in das Thema Abschiebungspraxis und -haft geben. DieVeranstaltung ist Teil einer bundesweiten Kampagne, für die noch aktive Unterstützung gesucht wird!

Der Eintritt ist frei.

*Freitag, 29.06.2018 19.00 Uhr im Raum 6 / Bahnhof Langendreer*

https://www.facebook.com/events/380314699141866/

Kritik am Abschiebegefängnis Erding

Das Erdinger Gefängnis ist als Abschiebehaftanstalt völlig ungeeignet, kritisieren Fachverbände. Sie befürchten sozialen Sprengstoff und fordern Nachbesserung. Es gebe nicht einmal einen medizinischen Dienst, die relativ kleine JVA sei völlig unggeignet.

„So kann man nicht mit Menschen umgehen“, sagt Steinberger. „Und so kann es auch nicht weitergehen.“ Man dürfe nicht Ausländer teils monatelang in ein Gefängnis stecken, „bis so viele beisammen sind, dass sich ein Flieger wirtschaftlich rechnet“.

Merkur: Kritik am Abschiebegefängnis Erding

Demobericht aus Eichstätt gegen Abschiebehaft (05.05.2018)

Bericht im Donaukurier “Zeigen, dass es ein anderes Bayern gibt!” zur Demo im Mai 2018 gegen das einjährige Bestehen des Abschiebeknastes in Eichstätt

Ca. 110 Teilnehmer*innen gingen auf die Straße. Abschiebehaft sei ein Zeichen verfehlter Politik.  Dem zunehmenden Rechtsruck und der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit gelte es entgegenzutreten: “Lass uns zusammenstehen und deutlich machen, dass es noch ein anderes Bayern und ein anderes Deutschland gibt, eines, das sich solidarisch zeigt mit den Geflüchteten.”

Fixierung in Isolationshaft und Stand des Ermittlungsverfahrens gegen stellvertretende Leiterin der UfA Büren

Bericht in der NW vom 03.05.2018

In der Abschiebehaftanstalt Büren soll ein Inhaftierter nackt in Isolierhaft fixiert worden sein. Die Bezirksregierung räumt ein, dass Isolationshaft in Büren regelmäßig zur Anwendung kommt und auch Menschen in Isolierzellen an Händen , Füßen und Bauch kurzzeitig fixiert werden.

Gegen die stellvertrende Leiterin läuft ein Ermittlungsverfahren.